Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske studierten 2004-2008 gemeinsam an der Hochschule für Künste Bremen im Fachbereich Alte Musik Blockflöte bei Prof. Han Tol. Als Solistinnen und Ensemblemusikerinnen konzertierten sie in Deutschland und der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Tschechien, Zypern und Taiwan. Ein besonderer Anlass fügte sie zu einem festen Quartett zusammen: 2008 wurden Julia Fritz einige wertvolle Flöten gestohlen. Zusammen mit Han Tol entstand daraufhin die Idee, ein Benefizkonzert zu veranstalten, mit dessen Erlös die Instrumente ersetzt werden sollten. Der Erfolg dieses Konzerts (es kam genug Geld zusammen, um die Instrumente vollständig zu ersetzen) motivierte die Ensemblemitglieder, fortan als festes Quartett zusammen zu spielen.
Zwischen dem Boreas Quartett Bremen und dem Blockflötisten Han Tol besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit. Ziel ist die Beschäftigung mit fünfstimmiger englischer Consortmusik - etwa von William Byrd und Christopher Tye. Die Besetzung zu fünft war die gängigste und erlebte in England im 16. Jahrhundert ihre Blütezeit. Als Quintett spielten die Musiker bisher in Deutschland, den Niederlanden und Taiwan.
Das Boreas Quartett Bremen wird unterstützt von der Stiftung Laudate, Cantate (Bremen) und der Heinz-Peter und Annelotte Koch-Stiftung (Bremen).