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"...Sie spielen Blockflöte. Doch dieses Wort in der Einzahl zu gebrauchen, verbietet sich beim Boreas-Quartett eigentlich. Denn die Musikerinnen bringen ein ganzes Arsenal von Instrumenten mit, passend zur Stilepoche der aufgeführten Werke: hier wohltuend sanfte, dort staunenswert virtuos bewegte Musik, perfekt im Zusammenspiel, beseelt im musikalischen Ausdruck. [...] ... Orgelstücke von Johann Sebastian Bach, die im Arrangement für Blockflötenquartett mit Transparenz und Beseeltheit im Ton bestachen. Hervorgehoben sei die Orgelfuge a-Moll BWV 543. Hier brillierten Jin-Ju Baek, Julia Fritz, Luise Manske und Elisabeth Champollion in atemberaubender Präzision auch bei rasend schnellen Läufen. Ein purer Genuss."
Göttinger Tageblatt, 28.11.2010

"Ihr Zusammenspiel ist präzise, ihre Intonation lupenrein. Dazu kennen sie genau die stilistischen Besonderheiten, die beispielsweise die Renaissance- von der Barockmusik unterscheiden. Wie sorgfältig sie ihr Repertoire ausgearbeitet haben, wird an gemeinsamen Ritardandi, konturenklaren Phrasenanfängen und -enden deutlich. So war der Abend mit Blockflötenmusik von Byrd, Purcell, Bach, Locke, Corelli und Pachelbel im Alten Rathaus in Göttingen ein Genuss..."
Göttinger Tageblatt, 2.12.2008

"...Vivaldis "Concerto in C". Sehr lebendig und virtuos faszinierte dieses Stück noch einmal und bildete einen Höhepunkt des Programms. Mit klarem Klang und viel Virtuosität faszinierten schlichte Melodien ebenso wie die kunstvollen Solo-Passagen."
Siegener Zeitung, 12.9.2008

„Das "Konzert", betitelt "Temperaments In Music", mit dem Boreas Quartett Bremen sowie Leander Modersohn (Rezitation) und Hanna Wieters (Licht) [...]. Konzert in Anführungszeichen deshalb, weil es sich eigentlich um eine Art Performance handelte, bei der Musik, Texte, optische Selbstpräsentation der Künstler und Lichteffekte Hand in Hand gingen und zu einem großen Ganzen verschmolzen.[...]. "Fade Control" (1990) von Fulvio Caldini – ein bemerkenswertes Stück Musik, sicherlich einer der Höhepunkte des Abends, den bestens aufeinander eingespielte Blockflötistinnen gestalteten, die mit hervorragendem Ensembleklang gefielen und deren vielfältiges Instrumentarium vom Sopranino bis zur Subkontrabass-Flöte für zusätzliches Aufmerken sorgte." Siegener Zeitung, 20.1.2012